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Die Ebersberger
Zeitung schreibt:
Pfefferminzrausch macht ziemlich "wuschig"
Forstinning - Auf
Toiletten scheint neuerdings Kreativität zu entspringen. Das hat am Samstag das
Ensemble "Frei Komisch Kreativ" (FKK) der jungen Bühne Markt Schwaben
herausgefunden.
Beim ersten "Sommer spontan Open Air" in der Wolfmühle
begeisterte FKK mit Theater, bei dem die Zuschauer die Regie-Anweisungen gaben.
Zuvor hatten bereits die Jazzmusiker Markus Prantl am Klavier und Joachim Jann
am Saxophon die Stimmung angeheizt. Das Publikum war begeistert von dieser
Mischung. Bereits am frühen Abend hatten sich die meisten zur Wolfmühle begeben
und genossen allerlei Bio-Spezialitäten, zubereitet von den Veranstaltern des
Abends und Inhabern der Wolfmühle, Andreas Löffl und Kathrin Nagy. Beide waren
zufrieden mit dem Andrang der Zuschauer.
Als es dämmerte schlug die Stunde der FKK-Gruppe. Wie eine
Boulevardzeitung deckte sie die Geheimnisse des Alltags schauspielerisch auf. So
hat etwa eine morgendliche U-Bahnfahrt ihre Tücken. Besonders wenn die
Fahrkartenkontrolleurin (Tanja Aschenbrenner) vom Pfefferminzbonbon-Geruch des
schwarzfahrenden Mannes (Michi Siegert) "ganz wuschig" wird und ihn in
Handschellen zu sich nach Hause entführt.
Neben dem "gierigen" MVV musste aber auch Franz Beckenbauer
(Ferdinand Maurer) dran glauben. Schließlich unterstützt er die Aktion "Freibier
für angezogene Exhibitionisten". "Man darf keine Angst davor haben, sich zum
Affen zu machen", sagte Andreas Krug, dessen Gruppe sich auch mit dem Thema
Toilette auseinandersetzte. So wurde mal über vier- und dreilagiges Klopapier
diskutiert, dann bekam die Klobürste eine ganz neue Bedeutung."Also, ich finde
sie ist noch nicht ausreichend gewürdigt worden", kommentierte Krug. Daraufhin
setzten er und der Rest zu einem geistigen Höhenflug an. Sebastian
Schlagenhaufer vermutete nämlich ganz frech, dass Geistliche eine Klobürste
verwenden, wenn ihnen ein Weihwasserwedel fehlt.
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